Es ist besser unvollkommen anzupacken, als perfekt zu zögern! (Thomas A. Edison)

 


 

Ein Jugendbuch zum Thema „Sucht und Sehnsucht“ - Deutschunterricht in Jahrgang 7 der IGS Schöppenstedt

19.12.2019

Eine der wichtigsten Aufgaben des Deutschunterrichts ist die Vertiefung der Kernkompetenz „Lesen“. Dies ist auf der einen Seite existenzieller Bestandteil des Kerncurriulums Niedersachsen, auf der anderen Seite ist „Lesen“ und „Texte verstehen“ eine der wichtigsten Grundlagen für eine Teilhabe an der Gesellschaft. 

Nach der Projektwoche „Sucht und Sehnsucht“ schloss der Deutschunterricht des 7. Jahrganges der IGS Schöppenstedt nahtlos an dieses Thema an - um die Thematik zu vertiefen und um auf die Lebenswelten der SchülerInnen zurückzugreifen, sollten sie je in Not kommen, von „Sucht und Sehnsucht“ betroffen zu sein und ihnen Handlungsmöglichkeiten und Wege aus der Sucht zu vermitteln. 

Eine der wichtigsten Aufgaben des Deutschunterrichts ist die Vertiefung der Kernkompetenz „Lesen“. Dies ist auf der einen Seite existenzieller Bestandteil des Kerncurriulums Niedersachsen, auf der anderen Seite ist „Lesen“ und „Texte verstehen“ eine der wichtigsten Grundlagen für eine Teilhabe an der Gesellschaft.

Nach der Projektwoche „Sucht und Sehnsucht“ schloss der Deutschunterricht des 7. Jahrganges der IGS Schöppenstedt nahtlos an dieses Thema an - um die Thematik zu vertiefen und um auf die Lebenswelten der SchülerInnen zurückzugreifen, sollten sie je in Not kommen, von „Sucht und Sehnsucht“ betroffen zu sein und ihnen Handlungsmöglichkeiten und Wege aus der Sucht zu vermitteln.

Um eine hohe Motivation zu gewährleisten, erhielten die SchülerInnen die Möglichkeit, zwischen fünf verschiedenen Jugendbüchern zu wählen. So konnten sie die Thematik, die sie besonders interessiert, vertiefen. 

Während des Lesens der Jugendbücher zu Hause und in den Zeiten des Lernbüros nutzen die SchülerInnen unterschiedliche Lesestrategien und Lesetechniken. Durch die Vielzahl der Möglichkeiten konnten so alle Lehrkräfte so die SchülerInnen individuell unterstützen. Um den Inhalt eines Werkes zu erfassen, werden verschiedene Lesestrategien genutzt, die dem jeweiligen Leseziel entsprechen. Möglich sind zum Beispiel das orientierende Lesen, das selektive Lesen zum Auffinden von Einzelinformationen, das kursorisches Lesen unter einer Fragestellung oder das intensives Lesen. Zudem kennen und nutzen die SchülerInnen weitere reduktiv-organisierende Lesestrategien, sie stellen Verbindungen zwischen Textteilen her, formulieren Leitfragen für Sinnabschnitte, fassen Textabschnitte und Texte in eigenen Worten zusammen, nutzen grafische Verfahren zum Textverstehen und benennen die Intention und Wirkung von Texten.

Obwohl nun jeder sein „eigenes“ Buch zu lesen hatte, wurde der Unterricht gemeinsam gestaltet, indem übergeordnete Zugänge, die für jedes Buch geeignet waren, unterrichtet wurden. Einen besonderen Raum fand in diesem Zusammenhang die Charakterisierung der Hauptfigur und die Darstellung der Beziehungsgeflechte in den Jugendbüchern.

Diese sind besonders für spätere Charakterisierung und weiterführende Interpretationen wichtig, die immer ausführlicher werden, je höher die Klassenstufe ist. 

Nach der Erfassung des Inhaltes erfolgt der Umgang mit den Texten. Die Schülerinnen und Schüler formulieren eigene Deutungsansätze und belegen sie am Text. Sie stellen Bezüge zur eigenen Lebenswelt her und setzen sich dabei insbesondere mit literarischen Figuren auseinander und geben Texteindrücke wieder. Dazu nutzen sie Handlungsbedarf- und produktionsorientierte Verfahren. Geeignet dafür sind Perspektivwechsel, Formulierung alternativer Schlüsse, das Lesen von Parallel- und Gegentexten, szenische Umsetzungen und mediale Umgestaltungen.

Um eine angemessene Leistungsüberprüfung zu gewährleisten wird anstelle einer Klassenarbeit eine individuelle Buchpräsentation abgehalten. Jeder Schüler und jede Schülerin hat so die Möglichkeit, die eigenen Gefühle und das eigene Verständnis des Gelesenen wiederzugeben. Dies hat sich nachhaltig als erheblich produktiver für den eigenen Lernzuwachs herausgestellt.

Die SchülerInnen nutzen die IPads, die PCs, Plakate usw. Um einen Eindruck darüber zu erhalten, was die Schülerinnen und Schüler leisten, finden Sie hier einige Beispiele aus dem Unterricht. 

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