Sehr geehrter Herr Turan, sehr geehrter Dr. Braun,
sehr geehrte Damen und Herren des RLBS und des Kultusministeriums,
mit großer Verzweiflung und Irritation hat der Schulelternrat der IGS Schöppenstedt zur Kenntnis genommen, dass das Regionale Landesamt für Schule und Bildung (RLSB) plötzlich in den Sommerferien die Schulsozialpädagogin unserer Schule mit voller Stundenzahl abgeordnet hat, sodass die IGS Schöppenstedt, die sich immer noch im Aufbau befindet, derzeit vollkommen ohne eine entsprechende Fachkraft auskommen muss.
Sehr geehrter Herr Turan, sehr geehrter Dr. Braun,
sehr geehrte Damen und Herren des RLBS und des Kultusministeriums,
mit großer Verzweiflung und Irritation hat der Schulelternrat der IGS Schöppenstedt zur Kenntnis genommen, dass das Regionale Landesamt für Schule und Bildung (RLSB) plötzlich in den Sommerferien die Schulsozialpädagogin unserer Schule mit voller Stundenzahl abgeordnet hat, sodass die IGS Schöppenstedt, die sich immer noch im Aufbau befindet, derzeit vollkommen ohne eine entsprechende Fachkraft auskommen muss.
Diese Entscheidung ist für uns als Eltern absolut unverständlich und auch nicht akzeptabel. Erst kurz vor den Sommerferien (mit Ihrem Schreiben vom 13. Juli), waren wir darüber informiert worden, dass von den ursprünglich 1,5 Stellen für Schulsozialarbeit am Standort Schöppenstedt die halbe Stelle nach Wolfenbüttel verlagert wurde, obwohl der Bedarf in Schöppenstedt unverändert sehr groß ist. Die Verlagerung wurde mit der geringen Schülerzahl begründet.
Wieso nun das Landesamt auch die letzte verbliebene Stelle kurzfristig und ohne Einvernehmen mit der Schulleitung abgezogen hat, erschließt sich uns absolut nicht. Ebenso unverständlich ist für uns, dass der Schule nun ersatzweise nur eine befristete Stelle zur Neubesetzung zur Verfügung gestellt werden soll, was naturgemäß den Kreis der Interessenten stark einschränkt und somit kaum zeitnah mit einer Besetzung gerechnet werden kann.
Es kann nicht angehen, dass unserer Schule immer wieder neue „Steine in den Weg gerollt“ werden. Das werden wir als Elternvertreter/innen diesmal auf keinen Fall hinnehmen. Hier werden von „weit weg“ Entscheidungen getroffen, die die örtlichen Begebenheiten nicht im geringsten kennen und einschätzen können. Die Folgen dieser Entscheidung sind zum Nachteil unserer Kinder, der Familien vor Ort und nicht zuletzt für das Lehrerkollegium, das nun wieder viele Aufgabenfelder übernehmen muss, die Ressourcen von ihrer eigentlichen Aufgabe der Wissensvermittlung abziehen. Wie ganz richtig auf der Seite des Niedersächsischen Kultusministeriums zu lesen ist, sind Schulen „auf multiprofessionelle Kompetenzen angewiesen, um den Herausforderungen des schulischen Alltags gerecht zu werden.“ Nur weil unsere Kinder auf eine kleinere Schule gehen, darf es nicht bedeuten, dass ihnen diese Unterstützung nicht gewährt wird.
Der Schulelternrat der IGS Schöppenstedt fordert vom RLSB und vom Niedersächsischen Kultusministerium, dass die getroffenen Entscheidungen umgehend rückgängig gemacht und der Schule sofort wieder eine volle, unbefristete Stelle für Schulsozialarbeit zur Verfügung gestellt wird, damit unsere Kinder keine Nachteile haben und die IGS Schöppenstedt weiterhin so gute und professionelle Arbeit machen kann wie bisher!
Mit freundlichen Grüßen
Susanne Schnettker, Matthias Olschack, Sabrina Wittlake
Vorsitzende des Schulelternrates





Diese Schule ist eine Bildungseinrichtung des Landkreises Wolfenbüttel.
